Anhebung der pauschalen Abgabe für geringfügig Beschäftigte

Ab dem 1. Juli 2006 wird der Beitrag der an die Knappschaft Bahn - See für die
Beschäftigung geringfügig entlohnten Personales (400,-- € - Jobs ) zu entrichten ist um 5 %
auf dann 30 % steigen .

D. h. pro 100,-- € gezahlten Lohns entstehen dann € 30,-- Kosten statt wie jetzt noch € 25,-- .

Dem Arbeitgeber bieten sich verschiedene Möglichkeiten den Anfall von Mehrkosten nach Einführung des erhöhten Abgabensatzes zu vermeiden:

a.) Beendigung des geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses und dafür Beschäftigung
in den Grenzen der Gleitzone , d. h. der Verdienst beträgt zwischen € 401,-- und € 800,--.
dadurch ist der Beschäftigte im Gegensatz zur geringfügigen Beschäftigung auch
kranken - und arbeitslosenversichert .
Es ist aber zu beachten, dass bei bestehenden Beschäftigungsverhältnissen eine
Änderungs-Kündigung auszusprechen ist.

b.) bei Neueinstellungen von geringfügig beschäftigten Personal vorzugsweise solche
Personen einstellen, die nicht Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung sind,
da dann kein Beitrag an die pauschale Krankenversicherung zu entrichten ist.

c.) vom geringfügig beschäftigten Personal eine Lohnsteuerkarte verlangen.
Bei Abrechnung des Gehaltes über die Lohnsteuerkarte ist auch keine pauschale Steuer vom Arbeitgeber zu entrichten.

d.) bei Saisonarbeitskräften sollte geprüft werden, ob eine kurzfristige Beschäftigung einer
geringfügigen Beschäftigung vorzuziehen ist, da für eine kurzfristige Beschäftigung keine
pauschalen Abgaben zu entrichten sind.
Dafür dürfen darf kurzfristig beschäftigtes Personal aber nur zeitlich beschränkt eingesetzt werden .

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